Impressum und Datenschutz
Impressum
Angaben gemäß § 5 DDG und verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:
Dr. Philipp Brauner
Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, RWTH Aachen University
Campus-Boulevard 57
52074 Aachen
POLLtergeist ist ein privat betriebenes, nicht kommerzielles Werkzeug für die Forschung, entwickelt von Dr. Philipp Brauner und Dr. Ralf Philipsen.
Datenschutz: Verantwortlich
Dr. Philipp Brauner
Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, RWTH Aachen University
Campus-Boulevard 57
52074 Aachen
Für die Inhalte einzelner Befragungen sind die jeweils genannten Forschenden verantwortlich.
Eine Beschwerde zu einer Befragung, etwa wegen Urheberrecht, Datenschutz oder rechtswidriger Inhalte, richten Sie über „Beschwerde einreichen“ an die Admins der Plattform: Der Knopf steht auf der Seite, die der Link „Datenschutz & Impressum“ unten auf jeder Seite der Befragung öffnet.
Die Plattform wurde bewusst datensparsam entwickelt; technisches Tracking wird nur minimal eingesetzt.
Forschende
Zum Konto gespeichert werden: Name, Einrichtung, die ORCID iD oder, bei Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort, die E-Mail-Adresse und ein nicht umkehrbarer Kurzwert des Passworts; außerdem der Zeitpunkt der ersten und der letzten Anmeldung und die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen; nach einer Anfrage „Passwort vergessen?“ deren Zeitpunkt, bis ein Admin sie erledigt. Die E-Mail-Adresse dient nur als Anmeldename: Sie wird anderen Forschenden nicht gezeigt, und die Plattform verschickt keine E-Mails. Name und Einrichtung sehen die Personen, mit denen Sie an Befragungen oder in Gruppen arbeiten, und die Teilnehmenden einer Befragung, für die Sie als verantwortlich genannt sind. Ein Sitzungs-Cookie und ein weiteres Cookie, das die Anmeldung für 30 Tage hält, sind technisch notwendig. Ist die Zahl der Konten, die sich frei anmelden dürfen, erreicht, kommt eine neue Anmeldung mit ORCID iD und Name auf eine Warteliste; der Eintrag wird bei der ersten Anmeldung gelöscht, spätestens nach 90 Tagen. Zu jedem KI-Aufruf speichert die Plattform ohne Inhalte Zweck, Modell, Tokens, Erfolg und die Person, die ihn ausgelöst hat, für die Übersicht der Admins und die Seite „KI-Nutzung“ der Person, höchstens 730 Tage; mit dem Konto entfällt der Bezug zur Person. Auf der Seite „KI-Nutzung“ lässt sich generative KI für das eigene Konto ausschalten; dann schickt die Plattform nichts dieser Person an KI-Dienste.
Das Konto lässt sich jederzeit auf der Seite „Konto“ selbst löschen. Vorher zeigt die Plattform vollständig, was dabei gelöscht wird und was bleibt. In Befragungen mit echten Teilnahmen, die andere weiterführen, bleibt der Name in der Liste der Autorinnen und Autoren stehen, weil Teilnehmende unter diesem Namen eingewilligt haben; auf Wunsch wird auch er entfernt. Nicht erreichbar für die Plattform sind Veröffentlichungen auf Zenodo, Ablagen in Coscine, heruntergeladene Exporte und Sicherungskopien des Servers.
Teilnehmende
Antworten auf Fragebögen werden anonym gespeichert (zu Interviews siehe unten). Plattformseitig werden erst einmal keine IP-Adressen, Browser- oder Gerätekennungen und keine Tracking-Cookies gespeichert. Zum Schutz vor automatisierten Massenaufrufen zählt der Server neue Teilnahmen je Absender für wenige Minuten im Arbeitsspeicher, anhand eines gesalzenen, nicht umkehrbaren Kurzwerts der IP-Adresse; davon wird nichts gespeichert oder protokolliert. Bestimmte Befragungen können einzelne dieser Aspekte (bis auf Tracking-Cookies) dennoch aktivieren, weisen dann aber zu Beginn ausdrücklich darauf hin. Manche Befragungen erfassen grobe technische Angaben (Gerätetyp, Betriebssystem und Browser ohne Versionsnummern, Fensterbreite in Klassen); die Einwilligung der jeweiligen Befragung weist darauf hin. Ein technisch notwendiges Sitzungs-Cookie hält nur Ihren Fortschritt innerhalb der Befragung fest. Stellt eine Live-Abstimmung Quizfragen, wird für die Rangliste ein Spitzname mit der Teilnahme gespeichert, selbst gewählt oder zufällig vergeben, bei Teams auch das Team; er erscheint auf der Präsentation, geht nicht in den Export und wird mit der Teilnahme gelöscht.
Ihre Antworten können Sie selbst löschen, ohne Angabe von Gründen: über „Antworten löschen“ auf der Datenschutzseite der jeweiligen Befragung (Link unten auf jeder ihrer Seiten). Im Browser, in dem Sie teilgenommen haben, geht das bis 7 Tage nach der Teilnahme ohne weitere Angaben; danach und auf anderen Geräten mit dem Löschcode von der letzten Seite der Befragung, sofern sie einen vergibt. Die Plattform hält dazu nur fest, wie viele Teilnahmen einer Befragung an welchem Tag gelöscht wurden. Was bis dahin ausgewertet, heruntergeladen oder veröffentlicht wurde, lässt sich nicht zurückholen.
🗑️ Antworten mit Löschcode löschen
Befragungen haben Aufbewahrungsfristen ab ihrem Feldende: Kennungen aus dem Aufruf-Link und getrennt gespeicherte Angaben (z. B. eine E-Mail-Adresse für eine Verlosung) werden danach gelöscht, später alle Antworten. Die Fristen der jeweiligen Befragung stehen in ihrer Einwilligung und auf ihrer Datenschutzseite. Die Plattform sichert ihre Datenbank täglich; diese Sicherungen werden nach 14 Tagen gelöscht. Dazu kommt eine Sicherung vor jeder Aktualisierung, die die Datenbank umbaut; sie wird nach höchstens 30 Tagen gelöscht. Bis dahin enthalten die Sicherungen auch gelöschte Antworten. Muss eine Sicherung zurückgespielt werden, löscht der Betreiber die Antworten, die seit der Sicherung gelöscht wurden, gleich wieder.
Gemeinsame Auswertung validierter Konstrukte (Metaanalysen)
Enthält eine Befragung validierte Konstrukte aus dem Bereich „Konstrukte“ (z. B. standardisierte Skalen oder die Standardfragen zu Alter und Geschlecht), führt der Betreiber der Plattform (siehe „Datenschutz: Verantwortlich“) die Antworten darauf nach Ende der Befragung mit Antworten aus anderen Befragungen zusammen und wertet sie für wissenschaftliche Zwecke aus, etwa für Metaanalysen, Reliabilitäts- und Validitätsstudien, Normwerte und die Weiterentwicklung der Konstrukte. Dafür ist der Betreiber selbst verantwortlich, nicht die Forschenden der einzelnen Befragung. Einbezogen werden nur die Antworten auf diese Konstrukte, die Antworten auf demografische Standardfragen derselben Teilnahme, die Sprache der Befragung, der Monat der Teilnahme und die Version des Konstrukts; keine anderen Fragen, keine Freitexte, keine Kennungen aus dem Aufruf-Link und keine technischen Angaben. Befragungen und Teilnahmen erhalten Ersatzkennungen (pseudonymisiert); den Schlüssel dazu hat nur der Betreiber.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); die Einwilligung der jeweiligen Befragung nennt die Auswertung in einem festen Absatz. Löschen Sie Ihre Antworten, fallen sie auch aus dieser Auswertung heraus; was bis dahin ausgewertet oder veröffentlicht wurde, lässt sich nicht zurückholen. Zusammengeführte Dateien bewahrt der Betreiber höchstens zehn Jahre auf. Veröffentlicht werden nur zusammengefasste Ergebnisse oder Datensätze, die keiner einzelnen Befragung zugeordnet werden können.
Interviewte Personen
Für Interviews mit einem Interviewleitfaden speichern die Forschenden auf der Plattform, was sie im Gespräch festhalten: eine Kennung (z. B. „I03“), Datum und Form des Interviews, die Art der Einwilligung, Notizen und Zeitmarken je Leitfrage, Kurzfragebogen und Postskript, auf Wunsch eine Tonaufnahme und das Transkript. Interviews sind deshalb nicht anonym: Die Stimme und das Gesagte können auf Sie schließen lassen. Die Forschenden sollen Namen nicht in Notizen schreiben und Transkripte pseudonymisieren. Verantwortlich sind die Forschenden, die das Interview führen; sie holen Ihre Einwilligung vorab ein, schriftlich oder mündlich auf der Aufnahme.
Tonaufnahmen liegen auf dem Server der Plattform außerhalb der öffentlich erreichbaren Dateien; nur Forschende, die den Leitfaden bearbeiten dürfen, können sie anhören. Für die Abschrift wird die Aufnahme an einen Transkriptionsserver übertragen, den der Betreiber selbst betreibt oder in seinem Auftrag betreiben lässt; an OpenAI oder andere KI-Anbieter gehen Aufnahmen, Notizen und Transkripte nicht.
Löschen: Wenden Sie sich mit Ihrem Löschcode oder Ihrer Kennung an die Forschenden; sie löschen das Interview mit Aufnahme und Transkript auf der Plattform. Tonaufnahmen werden nach der Frist des Leitfadens gelöscht (etwa eine Woche, nachdem das Transkript geprüft ist), alle übrigen Angaben nach der Frist für die pseudonymisierten Transkripte, gezählt ab dem Ende des jeweiligen Interviews (bei einem nie beendeten Interview ab seiner letzten Bearbeitung). Beide Fristen nennen die Forschenden in der Einwilligung.
Server-Protokolle und weitere Dienste
Die Protokolle des Servers zeichnen keine Zugriffe mit IP-Adressen auf: für Teilnehmende gar keine, für die übrigen Seiten nur fehlgeschlagene Aufrufe ohne Adresse. Nur Meldungen des Webservers über schwere Fehler können eine IP-Adresse enthalten. Die Protokolle dienen nur der Fehlersuche und werden laufend überschrieben: Von jedem Dienst behält der Server höchstens 60 MB (drei Dateien zu 20 MB), ältere Einträge löscht er.
- Karten (in Befragungen, Ergebnissen und Dashboards): Kartenbilder und Ortssuchen lädt der Browser von tile.openstreetmap.org, nominatim.openstreetmap.org; diese Server erhalten dabei technisch bedingt die IP-Adresse der Person vor dem Bildschirm.
- KI-Funktionen: Was Forschende in KI-Funktionen eingeben, geht zur Verarbeitung an OpenAI. Antworttexte von Teilnehmenden gehen nur dorthin, wenn Forschende die KI-Hilfe beim Kategorisieren offener Antworten nutzen und ihre Befragung darauf hinweist, und dann nur die Texte, ohne weitere Angaben zur Teilnahme.
- Eigener KI-Zugang: Forschende können unter Konto → KI-Nutzung einen eigenen Schlüssel hinterlegen, zum Beispiel für KI:connect.nrw. Ihre KI-Textfunktionen, auch die KI-Hilfe beim Kategorisieren offener Antworten, gehen dann an diesen Anbieter statt an OpenAI; schicken sie Antworttexte von Teilnehmenden dorthin, nennt die Einwilligung der Befragung ihn. Bilder erzeugt weiterhin OpenAI über den Zugang der Plattform. Der Schlüssel wird verschlüsselt gespeichert.
- Meldungen an die Admins: Beschwerden und Rückmeldungen (Art, Befragung und die ersten 500 Zeichen des Textes), neue Konten (Name, Einrichtung, Nummer des Kontos), Anfragen „Passwort vergessen?“ und Hinweise zum Betrieb meldet die Plattform den Admins in einem Kanal des Dienstes Slack, eines Anbieters mit Sitz in den USA. Kontaktangaben aus Beschwerden und E-Mail-Adressen gehen nicht dorthin.
- Zeitstempel: Für Siegelketten und Präregistrierungen holt die Plattform Zeitstempel beim Zeitstempeldienst des DFN-Vereins; dorthin geht nur ein Prüfwert (SHA-256), keine Daten einer Befragung.
- Rechenknecht: Aufwendige Schätzungen (Hierarchical Bayes, latente Klassen) laufen in einem eigenen Rechendienst des Betreibers, auf diesem oder einem weiteren Server. Er erhält die dafür nötigen Antworten mit durchnummerierten Ersatzkennungen statt der Teilnahmenummern, hält sie nur im Arbeitsspeicher, solange er rechnet, und das Ergebnis, bis es abgeholt ist, höchstens eine Stunde.
- Web Services und externe Abschnitte: Bauen Forschende einen Web Service in den Ablauf ein, ruft der Server die von ihnen eingetragene Adresse auf und übermittelt die Angaben, die sie dort einsetzen; ein externer Abschnitt führt Teilnehmende auf eine Website, die die Forschenden bestimmen. Die Datenschutzseite der jeweiligen Befragung nennt diese Server.
Dankeschön
Das Projekt wächst durch eure vielen kleinen und großen Verbesserungsvorschläge. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Luzia Borgmann, Julia Offermann, Linda Engelmann, Lena Oden, Frederic Barth, Martina Ziefle und vielen anderen.