Impressum und Datenschutz

Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG und verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:

Dr. Philipp Brauner, Communication Science
Am Büschchen 45
52072 Aachen

POLLtergeist ist ein privat betriebenes, nicht kommerzielles Werkzeug für die Forschung, entwickelt von Dr. Philipp Brauner und Dr. Ralf Philipsen.

Datenschutz: Verantwortlich

Dr. Philipp Brauner , RWTH Aachen University, Germany

Für die Inhalte einzelner Befragungen sind die jeweils genannten Forschenden verantwortlich.

Die Plattform wurde bewusst datensparsam entwickelt; technisches Tracking wird nur minimal eingesetzt.

Forschende

Zum Konto gespeichert werden: Name, Einrichtung, die ORCID iD oder, bei Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort, die E-Mail-Adresse und ein nicht umkehrbarer Kurzwert des Passworts; außerdem der Zeitpunkt der ersten und der letzten Anmeldung und die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen; nach einer Anfrage „Passwort vergessen?“ deren Zeitpunkt, bis ein Admin sie erledigt. Die E-Mail-Adresse dient nur als Anmeldename: Sie wird anderen Forschenden nicht gezeigt, und die Plattform verschickt keine E-Mails. Name und Einrichtung sehen die Personen, mit denen Sie an Befragungen oder in Gruppen arbeiten, und die Teilnehmenden einer Befragung, für die Sie als verantwortlich genannt sind. Ein Sitzungs-Cookie und ein weiteres Cookie, das die Anmeldung für 30 Tage hält, sind technisch notwendig.

Das Konto lässt sich jederzeit auf der Seite „Konto“ selbst löschen. Vorher zeigt die Plattform vollständig, was dabei gelöscht wird und was bleibt. In Befragungen mit echten Teilnahmen, die andere weiterführen, bleibt der Name in der Liste der Autorinnen und Autoren stehen, weil Teilnehmende unter diesem Namen eingewilligt haben; auf Wunsch wird auch er entfernt. Nicht erreichbar für die Plattform sind Veröffentlichungen auf Zenodo, Ablagen in Coscine, heruntergeladene Exporte und Sicherungskopien des Servers.

Teilnehmende

Antworten auf Fragebögen werden anonym gespeichert (zu Interviews siehe unten). Plattformseitig werden erst einmal keine IP-Adressen, Browser- oder Gerätekennungen und keine Tracking-Cookies gespeichert. Zum Schutz vor automatisierten Massenaufrufen zählt der Server neue Teilnahmen je Absender für wenige Minuten im Arbeitsspeicher, anhand eines gesalzenen, nicht umkehrbaren Kurzwerts der IP-Adresse; davon wird nichts gespeichert oder protokolliert. Bestimmte Befragungen können einzelne dieser Aspekte (bis auf Tracking-Cookies) dennoch aktivieren, weisen dann aber zu Beginn ausdrücklich darauf hin. Manche Befragungen erfassen grobe technische Angaben (Gerätetyp, Betriebssystem und Browser ohne Versionsnummern, Fensterbreite in Klassen); die Einwilligung der jeweiligen Befragung weist darauf hin. Ein technisch notwendiges Sitzungs-Cookie hält nur Ihren Fortschritt innerhalb der Befragung fest.

Ihre Antworten können Sie selbst löschen, ohne Angabe von Gründen: über „Antworten löschen“ auf der Datenschutzseite der jeweiligen Befragung (Link unten auf jeder ihrer Seiten). Im Browser, in dem Sie teilgenommen haben, geht das bis 7 Tage nach der Teilnahme ohne weitere Angaben; danach und auf anderen Geräten mit dem Löschcode von der letzten Seite der Befragung, sofern sie einen vergibt. Die Plattform hält dazu nur fest, wie viele Teilnahmen einer Befragung an welchem Tag gelöscht wurden. Was bis dahin ausgewertet, heruntergeladen oder veröffentlicht wurde, lässt sich nicht zurückholen.

Antworten mit Löschcode löschen

Befragungen haben Aufbewahrungsfristen ab ihrem Feldende: Kennungen aus dem Aufruf-Link und getrennt gespeicherte Angaben (z. B. eine E-Mail-Adresse für eine Verlosung) werden danach gelöscht, später alle Antworten. Die Fristen der jeweiligen Befragung stehen in ihrer Einwilligung und auf ihrer Datenschutzseite. Vor einer Aktualisierung legt die Plattform eine Sicherungskopie ihrer Datenbank an. Sie wird nach 30 Tagen gelöscht, die jüngste erst nach der nächsten Aktualisierung; bis dahin enthält sie auch gelöschte Antworten.

Gemeinsame Auswertung validierter Konstrukte (Metaanalysen)

Enthält eine Befragung validierte Konstrukte aus dem Bereich „Konstrukte“ (z. B. standardisierte Skalen oder die Standardfragen zu Alter und Geschlecht), führt der Betreiber der Plattform (siehe „Datenschutz: Verantwortlich“) die Antworten darauf nach Ende der Befragung mit Antworten aus anderen Befragungen zusammen und wertet sie für wissenschaftliche Zwecke aus, etwa für Metaanalysen, Reliabilitäts- und Validitätsstudien, Normwerte und die Weiterentwicklung der Konstrukte. Dafür ist der Betreiber selbst verantwortlich, nicht die Forschenden der einzelnen Befragung. Einbezogen werden nur die Antworten auf diese Konstrukte, die Antworten auf demografische Standardfragen derselben Teilnahme, die Sprache der Befragung, der Monat der Teilnahme und die Version des Konstrukts; keine anderen Fragen, keine Freitexte, keine Kennungen aus dem Aufruf-Link und keine technischen Angaben. Befragungen und Teilnahmen erhalten Ersatzkennungen (pseudonymisiert); den Schlüssel dazu hat nur der Betreiber.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); die Einwilligung der jeweiligen Befragung nennt die Auswertung in einem festen Absatz. Löschen Sie Ihre Antworten, fallen sie auch aus dieser Auswertung heraus; was bis dahin ausgewertet oder veröffentlicht wurde, lässt sich nicht zurückholen. Zusammengeführte Dateien bewahrt der Betreiber höchstens zehn Jahre auf. Veröffentlicht werden nur zusammengefasste Ergebnisse oder Datensätze, die keiner einzelnen Befragung zugeordnet werden können.

Interviewte Personen

Für Interviews mit einem Interviewleitfaden speichern die Forschenden auf der Plattform, was sie im Gespräch festhalten: eine Kennung (z. B. „I03“), Datum und Form des Interviews, die Art der Einwilligung, Notizen und Zeitmarken je Leitfrage, Kurzfragebogen und Postskript, auf Wunsch eine Tonaufnahme und das Transkript. Interviews sind deshalb nicht anonym: Die Stimme und das Gesagte können auf Sie schließen lassen. Die Forschenden sollen Namen nicht in Notizen schreiben und Transkripte pseudonymisieren. Verantwortlich sind die Forschenden, die das Interview führen; sie holen Ihre Einwilligung vorab ein, schriftlich oder mündlich auf der Aufnahme.

Tonaufnahmen liegen auf dem Server der Plattform außerhalb der öffentlich erreichbaren Dateien; nur Forschende, die den Leitfaden bearbeiten dürfen, können sie anhören. Für die Abschrift wird die Aufnahme an einen Transkriptionsserver übertragen, den der Betreiber selbst betreibt oder in seinem Auftrag betreiben lässt; an OpenAI oder andere KI-Anbieter gehen Aufnahmen, Notizen und Transkripte nicht.

Löschen: Wenden Sie sich mit Ihrem Löschcode oder Ihrer Kennung an die Forschenden; sie löschen das Interview mit Aufnahme und Transkript auf der Plattform. Tonaufnahmen werden nach der Frist des Leitfadens gelöscht (etwa eine Woche, nachdem das Transkript geprüft ist), alle übrigen Angaben nach der Frist für die pseudonymisierten Transkripte, gezählt ab dem Ende des jeweiligen Interviews (bei einem nie beendeten Interview ab seiner letzten Bearbeitung). Beide Fristen nennen die Forschenden in der Einwilligung.